AIR @ Galerie Schloss Wiespach: Galerie Sophia Vonier X Schmiede Hallein

We are happy to announce that Anny Wass will be Galerie Schloss Wiespach artist in residence at Schmiede26 and YnselZeit 2026.
Her artist talk will happen
Saturday September 19. at 14:00, Saline Hallein
Thank you for all the great applications.
Jury statement:
ENG:
Anny Wass has been developing an independent artistic practice for many years, characterised by a precise engagement with material, space, and perception. Her work spans different media and creates a sensitive dialogue between the concrete and the atmospheric, between physical presence and visual abstraction.
The residency at Schloss Wiespach also holds a particular personal significance for Anny Wass: Hallein is her home town. After an extended period away, she wishes to return to this place and approach it anew from a changed personal and artistic perspective. This return is not conceived merely as a reconnection with the past, but as an opportunity to reconsider her origins in the light of her present artistic practice. Alongside the quality of her application, this aspect convinced the jury.
The residency’s particular spatial and temporal setting offers her the opportunity to work with concentration, further develop existing questions, and create new work in dialogue with the site. Schloss Wiespach can become a point of departure from which personal memory, present perception, and artistic research come together.
At the same time, the connection with Schmiede is of particular interest to Anny Wass. The movement between retreat and exchange corresponds to a way of working in which individual research and direct encounters productively influence one another. Schmiede’s open and experimental structure creates space for unexpected connections, conversations, and new impulses.
We see Anny Wass as an artist who works independently and with consistency, while remaining open to new constellations and perspectives. Her return to Hallein would add an additional personal and site-specific dimension to the residency. At the same time, her participation could make a distinct contribution to the exchange between artistic practice, place, and community.
GER:
Anny Wass entwickelt seit Jahren eine eigenständige künstlerische Praxis, die sich durch eine präzise Auseinandersetzung mit Material, Raum und Wahrnehmung auszeichnet. Ihre Arbeiten entstehen in unterschiedlichen Medien und eröffnen einen sensiblen Dialog zwischen dem Konkreten und dem Atmosphärischen, zwischen körperlicher Präsenz und visueller Abstraktion.
Die Residency am Schloss Wiespach hat für Anny Wass darüber hinaus eine besondere persönliche Bedeutung: Hallein ist der Ort, aus dem sie stammt. Nach längerer Zeit besteht der Wunsch, an diesen Ort zurückzukehren und sich ihm aus einer veränderten persönlichen und künstlerischen Perspektive erneut anzunähern. Die Rückkehr ist dabei nicht als bloßes Wiederanknüpfen an Vergangenes gedacht, sondern als Möglichkeit, die eigene Herkunft im Licht der heutigen künstlerischen Praxis neu zu betrachten. Dieses Argument war für die Jury, neben der Qualität der Bewerbung, ausschlaggebend.
Die besondere räumliche und zeitliche Situation der Residency bietet ihr die Möglichkeit, konzentriert zu arbeiten, bestehende Fragestellungen weiterzuentwickeln und neue Arbeiten im Dialog mit dem Ort entstehen zu lassen. Schloss Wiespach kann dabei zu einem Ausgangspunkt werden, von dem aus sich persönliche Erinnerung, gegenwärtige Wahrnehmung und künstlerische Recherche miteinander verbinden.
Gleichzeitig ist die Verbindung mit Schmiede26 für Anny Wass von besonderem Interesse. Der Wechsel zwischen Rückzug und Austausch entspricht einer Arbeitsweise, in der individuelle Recherche und unmittelbare Begegnung einander produktiv beeinflussen. Die offene und experimentelle Struktur von Schmiede schafft Raum für unerwartete Verbindungen, Gespräche und neue Impulse.
Wir sehen in Anny Wass eine Künstlerin, die eigenständig und konsequent arbeitet und zugleich offen für neue Konstellationen und Perspektiven ist. Ihre Rückkehr nach Hallein würde der Residency eine zusätzliche persönliche und ortsspezifische Dimension verleihen. Gleichzeitig könnte ihre Teilnahme einen eigenständigen Beitrag zum Austausch zwischen künstlerischer Praxis, Ort und Community leisten.
